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Karnevalsgesellschaft

Essener Funken 1929 e.V.

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Hoppeditz-Erwachen



Die Karnevalgesellschaft Essener Funken 1929 e.V., der RKV (1. Großer Rüttenscheider Karnevalverein 1957 e.V.) und die KKRü (1. Kleinster Karnevalsclub Rüttenscheid e.V.) pflegen gemeinsam am 11.11. (bzw. an dem darauffolgenden Samstag) das Hoppeditzerwachen in Essen-Rüttenscheid, und halten damit traditionell an dieser Brauchtums-Veranstaltung fest.

Die uniformierten Karnevalisten treffen sich am 17.11.2018 um 10:30 Uhr an der Siechenkapelle. In Begleitung des Ruhr Sound-Orchester Essens ziehen sie gemeinsam mit dem aufgebahrten Hoppeditz über die Rüttenscheider Straße in Richtung Bredeney zum Restaurant ME(E/A)T.

Hier wird pünktlich um 11:11 der Funken - Hoppeditz erweckt. Die Präsidenten und/oder Vorsitzenden der Vereine werden den Hoppeditz unter Zuhilfenahme der Vereinsmariechen aus seinem langen Schlaf zurück ins Leben holen. Nach seiner Erweckung wird er eine Rede an die anwesenden Bürger und Karnevalisten halten.

Die veranstaltenden Gesellschaften erwarten auch den Besuch einiger Hoheiten, freuen sich auf zahlreiche Mitglieder anderer Karnevalsvereine und auf viele Rüttenscheider Mitbürger/innen. Nach dem „offiziellen Teil“ geht es mit Party, Musik und Tanz weiter.

 


 

Wo kommt eigentlich der Ausdruck Hoppeditz her?

Vorfahren des Hoppeditz waren die Hofnarren. Die Hofnarren waren durch Ihre Überlegenheit, Geisteskraft und Witz vielen Herrschern überlegen. Deshalb waren sie die eigentlichen Berater der Könige. Der bekannteste Hofnarr war natürlich Till (Till Eulenspiegel).

Der Hoppeditz ist historisch überliefert. Er ist diejenige Figur, die die Entscheidungen des Königs auf lustige und scherzhafte Art kritisieren durfte, ja sogar sollte. Somit war dem König Gelegenheit gegeben, seine getroffenen Entscheidungen zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren.

Es gibt unterschiedliche Meinungen über die Herkunft des Namens. Eine führt auf die Bezeichnung HippeDotz zurück. Die Namensbestandteile stehen für Ziege (hipp) und Murmel (dotz). Wahrscheinlicher ist allerdings die zweite Variante. Im Rheinland steht das Wort „Hoppe“ für „hüpfen“ und das Wort „Ditz“ für Knirps bzw. Kind. So könnte man den Namen Hoppeditz auch als „hüpfendes Kind“ übersetzten.

 

Das Leben von unserem Hoppeditz in der heutigen Zeit

Heute wird der Hoppeditz alljährlich mit dem Beginn der Karnevalszeit, dem 11. im 11. Um 11 Uhr 11 zum Leben erweckt. Gerade erwacht hält er zu den anwesenden Bürgern und Karnevalisten eine kritische, mit Humor versehene Eröffnungsrede zur neuen Karnevalssession.

Am Aschermittwoch wird der Hoppeditz dann unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Traditionell verabschieden ihn die Karnevalisten mit einem Leichenschmaus - dem Fischessen - in die Fastenzeit.

 

 

Hoppeditzerwachen am 11.11.2017 am / im MEAT

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Hoppeditzerwachen am 12.11.2016 am / im MEAT

 

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